Die Zeche ist aus den Berechtsamen von Neu-Wülfingsburg hervorgegangen, die bereits im 18. und 19.Jahrhundert in Betrieb war.

Im Jahre 1934 wurde ein tonnlägiger Schacht abgeteuft. Die Wasserlösung erfolgte über den einen Querschlag, die ehemalige Hauptförderstrecke der Zeche Trappe, in den Schlebuscher Erbstollen.

Die Abbautiefe betrug ca.60m, da nur oberhalb der Stollensohle die Flöze Hauptflöz, Wasserbank und Neuflöz gebaut wurden.
Im Jahre 1951 wurde der spätere seigere Hauptförderschacht "Willi" am Bahnhof Albringhausen auf 60m abgeteuft. Die maximale Förderung wurde im Jahre 1964 mit 77361t und 213 Mann Belegschaft erreicht.

1965 wurde noch eine Kohlenwäsche gebaut, um dann zwei Jahre später mit der Zeche stillgelegt zu werden.

Der Förderschacht ist verfüllt, ebenso alle Nebenschächte und Tagesüberhauen.

Erhalten geblieben ist allerdings das Kauengebäude mit Lampenstube, das jetzt von einem Steinbruchbetrieb genutzt wird.

Mit der Stillegung der Zeche im Jahre 1967 wurde der aktive Bergbau in unserem Arbeitsgebiet endgültig beendet Eine ausführliche Dokumentation über die Zeche ist in Arbeit.




Marco Kiessler

Literatur:
Joachim Huske - Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier 2. Auflage