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Im Jahre 1817
wurde der Schacht Friederika als tonnlägiges Lichtloch im Flöz
Trappe auf den Schlebuscher Erbstollen abgeteuft. In den folgenden Jahren
wurde er zum Hauptförderschacht ausgebaut, und zunächst
mit einem Pferdegöpel betrieben.
Aufgrund der großen Teufe von 160m, wurde im Jahre 1822 eine Dampfmaschine
installiert nachdem der Ausbau des Pferdegöpels keinen großen
Erfolg brachte.
Die Förderung der Zeche Trappe im Jahre 1830 betrug immerhin 9112t
(Durchschnittliche Tagesförderung: ca.35t) die hauptsächlich
durch diesen Schacht nach über Tage gezogen wurde. Der Schacht wurde
über einen Dampfhaspel mit der Harkort'schen Kohlenbahn verbunden
die im Jahre 1830 fertiggestellt wurde.
Im Jahre 1848 wurde das heute noch stehende Maschinenhaus gebaut. Nachdem
der Tiefbauschacht Voerster die Förderung aufnahm, wurde Schacht
Friederika als Wetterschacht bis zur Stillegung der Zeche im Jahre 1925
benutzt. Der Schacht wurde abgedeckt und die Dampfmaschine ausgebaut.
Das Maschinenhaus ist unter Denkmalschutz gestellt, lange Jahre wurde
es als Wohnhaus genutzt, steht aber seit einigen Jahren leer und verfällt
langsam aber sicher unter dichtem Pflanzenbewuchs.
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Wir würden
das Maschinenhaus sehr gerne als Vereinsheim mit einem kleinem Museum
nutzen, aber der Besitzer lässt es lieber verfallen.
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Marco Kiessler
Literatur:
Joachim Huske - Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier 2. Auflage